Handy, TV, Internet, Strom

Handy: Ohne kann man heutzutage kaum noch überleben. Im Niederländischen sagt man übrigens mobieltje. Vodafone und T-mobile gibt es in den Niederlanden auch, das dritte Netz ist von KPN. KPN ist der große traditionelle Telefonanbieter wie früher die Telekom in Deutschland. Ansonsten gibt es noch viele kleine Anbieter, die eines dieser Netze nutzen. Mir gefallen die Tarife von Telfort (KPN Netz) am besten, vor allem wenn man SIM-only sucht, einen Vertrag ohne Handy. Hi, auch ein Anbieter im KPN-Netz, richtet sich auf die junge Generation. Wireless Circle, ebenfalls im KPN-Netz, ist eine Organisation die innerhalb von Unis gratis telefonieren untereinander anbietet. Lohnt sich sehr wenn viele Freunde dies auch haben, ansonsten ist Wireless Circle aber sehr teuer geworden. Bei jedem Anbieter gibt es übrigens seit Jahren schon eine Internet-Flatrate fürs Handy. Die Preise dafür variieren irgendwo zwischen 2,50 und 9,95 Euro pro Monat. Alle Handynummern in den Niederlanden fangen mit 06.. an. Wer welches Netz hat, kann man an der Nummer nicht sehen. Ist aber auch egal, denn in den meisten Fällen ist das telefonieren in alle Netze gleich teuer.  Meiner Meinung nach sind Handyverträge in den Niederlanden viel günstiger als in Deutschland.

Wer selbst eine Wohnung mietet muss mehr regeln, bei einem Studentenzimmer in einer WG sind diese Dinge schon einberechnet:

Strom/Gas: Elektrizität ist meistens noch angeschlossen, und gleich in den ersten Tagen kommt ein Brief vom Stom/Gasanbieter des alten Bewohners, dass man seine Daten angeben kann. Essent ist einer der größten Energieanbieter (Gas und Strom). Da der Markt seit einigen Jahren offen ist für andere Anbieter kann man durchaus auch einen anderen wählen (www.nuon.nl, www.oxxio.nl). Man zahlt monatlich, und bekommt am Ende des Jahres eine Abrechnung. Für eine kleine Wohnung zahlt man für Gas und Strom zusammen ungefähr 70 Euro.

Wasser: Soweit ich weiß ist jeder Haushalt in der Umgebung angeschlossen bei Vitens. Hier zahlt man alle drei Monate ca. 70 Euro für sein Wasser. Auch hier bekommt man meistens automatische einen Brief und brauch sich um nichts kümmern.

TV: Fast jeder Haushalt in den Niederlanden hat Kabel TV. Sat-Schüsseln auf dem Dach sieht man nur bei ausländischen Bewohnern. Ungefähr 20 Sender bekommt man mit dem Kabelanschluss, worunter auch ein paar Deutsche. Die GEZ gibt es nicht, bezahlt wird durch Abschließen eines Abos, genau wie beim Telefon. Am einfachsten ist über Ziggo, www.ziggo.nl. Normales Analog-Fernsehen kostet ca. 16 Euro im Monat.

Telefon/Internet: Ein fester Telefonanschluss von KPN (wie die Telekom in D) ist viel zu teuer. Fast jeder Internetanbieter hat inzwischen Internet/Telefon in einem Paket (ADSL oder Kabel). Auf der Seite www.vergelijk.nl/adsl. findet man die verschiedenen Abos. Für 25 Euro bekommt man Internet und Telefon zusammen. Wer keinen Festnetzanschluss braucht, bekommt für 15 oder 20 Euro im Monat einen Internetanschluss. Es gibt übrigens seit 2008 bei den Handyanbietern einen USB-Stick um ins Internet zu kommen (Dongle), damit hat man dann für 20 Euro im Monat überall wo man mit seinem Laptop ist Internet.

Gemeindesteuern: Wer in eine Mietwohnung zieht, bekommt automatisch einen Bescheid von der Stadt, dass man Gemeindesteuern zu zahlen hat. Die zahlt man für Abwasser (Riool), für Müllabfuhr (Afval) und Hunde (Honden) wenn man sie hat. Ein Haushalt mit zwei oder drei Personen ohne Hund muss mit ca. 450 Euro pro Jahr rechnen. Wer weinig Eigentum (und kein Auto) hat, kann sich mit beigefügtem Formular befreien lassen von diesen Gebühren.

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1 Comments.

  1. Fur internet/telefon kan man besser http://www.verandervanprovider.nl gebrauchen. Das ist viel besser

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